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Die etwas andere Tour von Montreux nach Lugano
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Ziel und Motivation Das Hauptziel dieser Tour war die Erstbefahrung eines Gletscherberges und damit verbunden die Befahrung des höchsten Punktes, welcher je mit dem Mountain-Bike in den Alpen erreicht wurde. In Kombination mit diesem Ereignis sollte die extremste und härteste siebentages Biketour der Alpen entstehen.
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Die Definition der Strecke Die Strecke führte dabei durch die Alpenregion, wo die Berge am höchsten, am steilsten und am schwierigsten sind.
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¾ der Strecke führten dabei über Wander-, Saum- und Schotterwege. |
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Tag für Tag und Meter für Meter wurde die Grenze von Physe, Psyche und Material erreicht und überschritten. |
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Bewusst wurden möglichst viele schwierige, steile, exponierte und vor allem hochalpine Trails (welche möglichst hart an der Grenze des noch fahrbaren waren) in die Strecke eingebaut. |
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 Col de Nannaz (Bild: Alex Buschor) |
 Karte durch Swisstopo zur Verfügung gestellt |
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Planung
Da die geplanten Tagesetappen sehr lange waren und während der «Gipfelstürmier-Tour» keine Zeit für das Kartenlesen bestand, habe ich vorgängig jeden einzelnen Meter dieser Route rekognosziert. |
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Gab es bei der Weg- und Streckenwahl mehrere Möglichkeiten so habe ich grundsätzlich immer zuerst die schwierigste Variante ausprobiert. Mehrere Abschnitte habe ich in dieser Zeit auch angepasst oder abgeändert. Als ich ende Oktober 2006 in der Simplonregion das letzte Teilstück rekognosziert hatte, stand schlussendlich auch die definitive Strecke fest. |
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Höhenprofil Da die Alpen in dieser Region am höchsten sind, sind auch die Pässe welche ich überquere entsprechend hoch: – 5 Pässe sind zwischen 1500 und 2000 Meter hoch. – 6 Pässe sind zwischen 2000 und 2500 Meter hoch. – 12 Pässe sind zwischen 2500 und 3300 Meter hoch. |
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Training und Vorbereitung
Dass eine Leistung dieser Art überhaupt möchglich ist, ist ein jahrelanges hartes und intensives Training nötig. In meiner fast 20-Jährigen Karriere als Mountain-Bike Rennfahrer und Extrem-Biker habe ich mir eine Grundlage geschaffen welche solche Kraft- Konditions- und Fahrtechnikleistungen überhaupt ermöglichen. Trotzdem braucht es für eine solche Tour noch einmal eine spezifische Trainingsvorbereitung.
 DownHill vom Col Lauson (Bild: Alex Buschor) |
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Ab Dezember bis März lag dabei das Schwergewicht beim kombinierten Krafttraining. Mit je 2 kg schweren Gewichts-Manschetten, befestigt an den Fussgelenken, joggte ich mehrmals die Woche, eine Stunde lang im Schnee den Berg hoch . Mit Gezielten Übungen wurden zusätzlich Rücken- und Bauchmuskulatur gestärkt und gekräftigt. Nebst 1 bis 4 Stündigen Bike- und Schneeschuhtouren, Jogging- und Laungalufeinheiten mache ich in dieser Zeit vor allem bis zu 10 Stunden lange Skitouren in hohem Tempo. Ab April begann dann das regelmässige Biketraining in schwierigem (bergauf und bergab) Gelände. Ab da folgten auch spezifische Trainingseinheiten im Piemont. In dieser Region fand ich die perfekten Mountain-Bike Bedingungen vor. Hier holte ich mir quasi den letzten Schliff vor dem grossen Event. |
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